Kindergarten
Homburg

Beschreibung

Der bestehende Kindergarten in Homburg am Main war in der ehemaligen Zehntscheune aus den Jahren 1605 und 1614 untergebracht. Das Gebäude ist in der Denkmalliste aufgeführt und wurde im Untergeschoss als Weinstube, im Erdgeschoss als Kindergarten und im Obergeschoss mit einem Versammlungsraum sowie einer Bibliothek genutzt. Durch den Raumbedarf einer Kleinkindgruppe musste das Gebäude erweitert werden. Der neue Anbau löst sich durch eine Glasfuge vom Bestand ab, in der auch die Erschließung des Neubaus untergebracht ist. Nach Süden zum Burkardusplatz wirkt das Gebäude eingeschossig, da für die barrierefreie Zugänglichkeit die Topografie moduliert wurde. Die beiden Giebel liegen über den Schlafräumen der Krippenräume. Der eingeschobene, flache Hauptbaukörper mit den beiden Krippengruppen ermöglicht eine funktionelle Verbindung der beiden Räume. Durch die Hanglage orientiert sich das Untergeschoss nach Norden wo Schmutzschleuse und Baugruppe liegen. Der Neubau fügt sich auf dem extrem engen und topografischen schwierigen Gelände harmonisch in das historische Ensemble mit Schloss Homburg, Pfarrkirche und Zehntscheune ein.